Krebs Kung Fu 

(Bebra-Verlag 2017)

Wie geht man mit einer Krebsdiagnose um? Wie verändert sich das Leben? Die Essayistin Susan Sontag, die an Brustkrebs litt, verglich die (todkranken) mit Menschen, die für immer den Pass eines wunderbaren, glücklichen und freien Landes verloren hatten - das Land der Gesunden. Auch die Figur der Graphic Novel war nach der Diagnose zunächst gelähmt vor Angst.

Die Erkenntnis, dass sie alles hatte, um eine Geschichte zu erzählen: eine Anti-Heldin (sie selbst), ein klares Ziel (die Angst überwinden), zeitlichen Druck und eine Menge Hindernisse auf dem Weg, half ihr, ihre Geschichte aufzuschreiben.

Mit Humor und Liebe zum Detail folgt die Handlung der Erzählerin durch ihre tägliche Routine als Krebspatientin, vom ersten Anzeichen der Diagnose bis zum Ende einer speziellen Behandlung 1 ½ Jahre später. Der Charakter beginnt als eine angststarre Person in Not und endet als Heldin, die gelernt hat, das Leben zu akzeptieren und dankbar zu sein.

Dank gilt Familie, Freunden, Ärzten, dem Verlag für ihr Vertrauen und die professionelle Hilfe.

Ein Teil des Erlöses für das Buch geht an die Deutsche Stiftung Eierstockkrebs, mit dem Ziel anderen Patienten zu helfen.

http://www.bebraverlag.de/verzeichnis/titel/767-krebs-kung-fu.html

http://stiftungeierstockkrebs.de/krebs-kungfu-erster-comic-ueber-eierstockkrebs-erschienen/

 

 

Weltreiche erblühten und fielen -
650 Jahre Geschichte Neuköllns

(Dagyeli-Verlag 2010)
Hg.: Dorothea Kolland
 
Wie sah der Kottbusser Damm im 17. Jahrhundert aus? Was sucht eine
Comenius-Büste in Neukölln? Wird die deutsche Politik nun in der Hasenheide
gemacht oder nicht? Was hat es mit den Rollbergen auf sich?
Wie viele Zigaretten kann man aus sieben Stummeln machen?
Wer reitet nachts am Körnerpark? Was hat Rudow mit Asbest zu tun?
Warum wurden so viele Neuköllner Schulen kürzlich 100 Jahre alt?
Diese und andere Fragen, die sich nicht nur der Neuköllner immer wieder stellt,
werden in einem Comic beantwortet, der zugleich ein vergnüglicher
Grundkurs in Neukölln-Geschichte ist.

http://www.graphic-novel.info/?p=8579

Das Buch vom Böhmischen Dorf. Ein Stadtführer von Kindern für Kinder

Das Buch vom Böhmischen Dorf.
Ein Stadtführer von Kindern für Kinder

(Parthas-Verlag, 2013) 

Ein Stadtbuch über das Böhmische Dorf von Kindern für Kinder
 
1737 gestattete Friedrich Wilhelm I. böhmischen Exilanten, die wegen ihres evangelischen Glaubens vertrieben worden waren, die Ansiedlung in Rieksdorf. Die Anhänger der Herrnhuter Brüdergemeinde bauten ihre eigene Kirche und siedelten in einem eigenen Bereich abseits des Dorfangers, entlang der heutigen Richardstraße. Das so entstandene Böhmische Dorf erhielt im Jahr 1797 als Böhmisch-Rixdorf eine eigene Verwaltung. Unter Kaiser Wilhelm II. wurde Rixdorf 1912 zu Neukölln, weil Rixdorf mittlerweile für die Berliner zum Inbegriff frivoler Unterhaltung geworden war.
 
Die Autoren Anna Faroqhi, Haim Peretz und Beate Klompmaker arbeiteten einige Monate mit Kindern der Grundschule am Richardplatz. Gemeinsam haben sie sich die Aufgaben und Stationen für dieses Buch ausgedacht, fotografiert und gezeichnet, so dass die Geschichte des Kiezes erlebbar wird.